Stolz habe ich mir das M1 von Yaesu zugelegt und möchte es wahlweise an Kenwood und Icom Geräten betreiben. Allerdings ohne zusätzliche Elektronik geht es nicht. Icom verwendet für den IC-9700 ein Electret Mikrofon welches über das Anschlusskabel mit 8 Volt versorgt wird. Yaesu und Kenwood verwenden für das Hand-Mikrofone dynamische Kapseln mit geringerer Ausgangsspannung als es von einer Electret-Kapsel geliefert wird. Das Yaesu M1 besitzt für seine beiden Kapseln je einen Gain-Regler, der aber doch in seinen Einstellmöglichkeiten eher eine zu geringe Ausgangsspannung zur Verfügung stellt um direkt das Icom-Gerät mit „Electret-Eingang“ zu betreiben. In meinem Fall möchte ich das Mike gleichzeitig an beiden Funkgeräten betreiben, also parallel ohne Umstecken zu müssen. Gegenseitige Beeinflussung muss ausgeschlossen werden. Dazu habe ich eine bewährte Schaltung mit Trenn-Übertrager 1:1 entworfen.
Autor: Jürgen Krüger
Alter Sack aus Duisburg





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Als Grundlage für den Peilempfänger dienen Unterlagen von DL2AVH. Allerdings verwendet DL2AVH eine gedruckte Rahmenantenne. Ich habe mich mit einem Ferritstab von BOX 73 beholfen, der ist günstig zu bekommen, man muss das Material „4B“ nehmen (FS150-8-4B), andere Materialien sind eher ungeeignet. Auch bekommt man dort die abgeschirmte 3, 3µH Spule für den Oszillator (FI-4-7 4µH). Ob Rahmenantenne oder Ferritstab…da gehen die Meinungen auseinander. Die Rahmenantenne hat eine bessere Richtwirkung ist aber auf Grund der Abmessungen im Gelände eher störend wenn es ins Gehölz geht. Ich wollte eine möglichst kleine Bauweise anstreben mit allen Bauteilen auf der Platine so dass es keinen zusätzlichen Verdrahtungsaufwand gibt. Das ist mir auch gelungen, allerdings haben sich 2 kleine, leicht behebbare Layoutfehler eingeschlichen, sollte es eine Neuauflage der Platine geben werden diese Fehler behoben sein. Im Layout sind chinesische Printpotis vorgesehen. Ich habe mich aber beim Abstimmpoti für ein 10 Gangpoti mit passenden Knopf entschieden, auch die gibt es von den Chinesen. Das Mehrgang-Abstimmpoti hat den Vorteil der feinfühligen Frequenzabstimmung, ein Verriegelungshebel sperrt das Poti gegen Verdrehung. Die Standardfrequenz für Fuchsjagden im 80m-Band ist 3,579 MHz. Das Gerätchen überstreicht den Frequenzbereich von 3,5…3,6 MHz und zusätzlich ist mit den beiden DIP-Schalter der Bereich 3,6…3,7 MHz und 3,7…3,8 MHz einstellbar. Eine Frequenzeinstellung ist sinnvoll falls mit einem „Rückholfuchs“ gearbeitet wird, der logischer Weise ein Dauersignal auf einer anderen Frequenz aussendet. Der Empfänger hat mehrere Bedienelemente. Wie vorher erwähnt ist eine Frequenzeinstellung über Poti realisiert und es gibt einen HF-Abschwächer der auch die Lautstärke beeinflusst. Zusätzlich ist aber auch ein direktes Lautstärkepoti vorgesehen um die Bedienung insgesamt komfortabler zu machen um Kopfhörer unterschiedlicher Empfindlichkeit besser anzupassen. Als Anschluss ist ein 3,5mm Kopfhörer-Buchse vorgesehen. Durch Einstecken des Kopfhörers wird das Gerätchen eingeschaltet. Auf einen Lautsprecher wird bei Fuchsjagden gerne verzichtet weil das andere „Jäger“ irritieren könnte, die Möglichkeit besteht aber, der verbaute NF-Schaltkreis ist dazu in der Lage. Nachtrag: Außerdem wurde eine LED als Einschaltkontrolle nachgerüstet. Mit einem Vorwiderstand von 4,7 KΩ ist die zusätzliche Stromaufnahme vernachlässigbar. Die Stromaufnahme liegt bei dem vorliegenden Gerätchen bei 10,5 mA. Mit einem Standard Alkaline 9Volt-Block, 450 – 600 mA, erreicht man eine Betriebszeit von 45 – 50 Stunden. Eine Ferrit- bzw. Rahmenantenne hat 2 bevorzugte Empfangsrichtungen. Mit einer zu schaltbaren kurzen Stabantenne erreicht man die genaue Ortung des gesuchten Fuchses.
